Folge 1
Kirschtomaten mit dem Deckel eines Schraubglases zusammenhalten und in einem Zug durchschneiden — acht Tomaten, ein Schnitt.
Folge 2
Die Dosen-Schublade: sechs Dosen immer doppelt kaufen. Ist eine leer, wandert sie sofort auf den Einkaufszettel — nicht später.
Folge 3
Wenn der Ofen läuft, läuft er für zwei Bleche. Das zweite Blech ist am Mittwoch Beilage, am Donnerstag Salat, am Freitag Suppe.
Folge 4
Die Wartezeit ist kein Warten: eine feste Liste für die Ofenzeit — Spülmaschine ausräumen, Tisch decken, Salat waschen, Brotdosen für morgen. Wer die dreißig Minuten nutzt, hat nach dem Essen frei.
Folge 5
Baukasten statt Zubereiten: Schüsseln hinstellen, Tortillas daneben, jeder baut selbst. Nicht du bist der Engpass, sondern der Tisch — vier Leute bauen gleichzeitig in zwei Minuten.
Folge 6
Zwei Pfannen, zwei Platten: in der einen brät die erste Seite, in der anderen wird gewendet — zwölf Pfannkuchen in achtzehn Minuten. Sonntags auf Vorrat gebraten, mit Backpapier gestapelt, sind sie am Dienstag ein Fünf-Minuten-Abendessen.
Folge 7
Doppelte Menge, halber Aufwand: den Eintopf gleich doppelt kochen — fünf Minuten mehr Schneiden, null Minuten mehr Kochzeit, vier Portionen im Tiefkühler. Geräuchertes Paprikapulver ersetzt die Würstchen für zehn Cent.
Folge 8
Gemüse ins Nudelwasser: rückwärts rechnen — Brokkoli vier Minuten, Erbsen zwei, Spinat dreißig Sekunden vor Schluss dazu. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser abschöpfen, sie wird zur Soße.
Folge 9
Reste mit Absicht: Kartoffeln, Reis und Nudeln immer doppelt kochen. Aufsetzen, warten, abgießen, abwaschen nur einmal — der zweite Abend dauert fünfzehn Minuten.
Folge 10
Drei Stationen, drei Timer: Ofen bei Minute 10, Reis bei Minute 15, Soße bei Minute 20 – nach 45 Minuten ist alles fertig, in den Pausen wird abgewaschen. Und alle Dosen beschriften.
Folge 11
Der Deckel: Der Dampf gart die Eier von oben mit und halbiert die Zeit. In den acht Minuten Tisch decken, Brot schneiden, Feta zerbröseln.
Folge 12
Mise en place: Bei schnellen Pfannengerichten erst alles schneiden und bereitstellen, dann den Herd anmachen. Je kürzer die Garzeit, desto wichtiger die Vorbereitung.
Folge 13
Der Freitags-Check: Vor dem Einkauf alles aus dem Kühlschrank in die Suppe, was weg muss – die neue Woche beginnt mit leerem Kühlschrank und klarer Einkaufsliste.
Folge 14
Doppelt kochen, aber sofort teilen: Die Hälfte der Bolognese kommt in die Dose und in den Tiefkühler, bevor der Topf auf den Tisch kommt – sonst ist nichts mehr übrig.
Folge 15
Das warme Blech: Fertige Rösti nicht auf einem Teller stapeln, sondern nebeneinander aufs Blech im Ofen bei 100 °C – sie bleiben knusprig, alle essen gleichzeitig.
Folge 16
Fünf Minuten Wasser: Kartoffelscheiben kurz vorgaren, dann braucht der Auflauf 35 statt 70 Minuten im Ofen – und in der Zeit ist die Küche abgewaschen.
Folge 17
Wasser zuerst: Den Nudeltopf mit Deckel aufsetzen, bevor du irgendetwas anderes machst – bis das Wasser kocht, ist die Soße vorbereitet. Spart rund fünf Minuten.
Folge 18
Rechtzeitig vom Herd: Rührei bei mittlerer Hitze garen und die Pfanne wegziehen, solange es noch leicht feucht glänzt – es gart von selbst fertig und bleibt cremig.
Folge 19
Halbieren und umdrehen: Kartoffeln längs halbieren, Schnittfläche nach unten aufs Blech – 30 statt 60 Minuten im Ofen, fünf Minuten Arbeit.
Folge 20
Schweinenacken statt Rind, in 1,5-cm-Würfeln: nach 25 Minuten Köcheln zart – Rind in dieser Größe braucht rund 90.
Folge 21
Ein Topf, eine Brühe: Die Klopse ziehen darin gar, danach wird genau diese Brühe zur Soße – kein zweiter Fond nötig.
Folge 22
Dünn statt lange: Schweineschnitzel statt Rinderrouladen schmoren in 20 statt 90 Minuten – Füllung und Soße bleiben wie bei Oma.